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Wer kürzlich seinen Arbeitsplatz verloren hat, muss sich mit vielen Problemen auseinandersetzen, nicht zuletzt mit der Frage, wie die monatlichen Verpflichtungen (Miete usw.) weiterhin bezahlt werden können. Dies soll grundsätzlich durch die Zahlung von Arbeitslosengeld I sichergestellt werden. In der Praxis gibt es aber viele Fallstricke, die dies erschweren. Das kann beispielsweise eine von der Agentur für Arbeit verhängte Sperrzeit oder auch das Ruhen des Anspruchs aufgrund einer vom Arbeitgeber gezahlter Abfindung sein.

Auch im Bereich der Grundsicherung für Arbeitssuchende (Arbeitslosengeld II, auch Hartz IV genannt) kommt es in der Praxis immer wieder zu Meinungsverschiedenheiten zwischen der Agentur und dem Betroffenen, insbesondere hinsichtlich der Anrechnung von Einkommen und Vermögen, den Kosten der Unterkunft. Auch kürzen die Agenturen die Bezüge als Sanktionen, wenn der Betroffene seine Mitwirkungspflichten nicht nachgekommen ist. Diese Sanktion wird häufig verhängt, wenn vermeintlich Unterlagen nicht rechtzeitig eingereicht oder Termine unentschuldigt versäumt worden seien. Sollten Sie sich in solchen oder ähnlichen Situationen befinden, empfiehlt es sich, rechtlichen Rat zu suchen, um zu klären, inwieweit es sinnvoll ist, gegen solche Bescheide vorzugehen.